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Es ist vollbracht – Ergebnispräsentation am Campus Hamburg

Endlich ist er da: der Tag, auf den die vergangene letzte Woche alle teilnehmenden Studierenden hingearbeitet haben. Im Endspurt gaben die Teams noch einmal alles, um ihre Beiträge zum Future Award 2039 pünktlich um 14 Uhr präsentieren zu können. Die Leidenschaft, die in diese Projekte gesteckt wurde, war deutlich sichtbar – ganz im Gegenteil zur schlaflosen letzten Nacht einiger Teilnehmer. Voller Elan zeigten sie, wie sie sich das Leben in 25 Jahren vorstellen.

Den Anfang machte eine Gruppe der Macromedia Akademie. Unter Leitung von Renate Brokelmann erarbeiteten die Auszubildenden eine Vision zum Thema “Beziehungen 2039”. Als Grundlage diente Pharrell Williams’ Song “Happy”, der schon in den vergangenen Monaten durch ein interaktives 24-Stunden-Video für Furore sorgte. Ähnlich wie die Originalversion hat auch dieser Clip viele schnelle Tanzszenen, wird jedoch durch Sequenzen ergänzt, welche die zwischenmenschliche Beziehungen in 25 Jahren darstellen.

Ein weiteres Team beschäftigte sich die vergangene Woche mit Musik im Jahr 2039. Die Studierenden machten sich Gedanken zur Zukunft von Tonträgern, Musik-Streaming mit Google Glasses, Konzerterlebnissen und Musikvermittlung. Werden CDs in den nächsten Jahren komplett vom Markt verschwinden? Sind Konzerte für uns nur noch interessant, wenn sie eine Superlative an Entertainment bieten? Und wie können wir dafür sorgen, dass besondere Musikrichtungen wie die Klassik nicht aussterben? All diese Fragen beantwortete die Gruppe um Musikmanagement Professor Dr. Michael Theede in ihrem Projekt.

Wie sich die nächsten 25 Jahre auf die Sportkommunikation auswirken, untersuchte eine Gruppe gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Hebbel-Seeger, Prof. Dr. Thomas Horky und drei geladene Experten. Journalist Oliver Wurm, Sky-Moderator Maik Nöcker und Entertainment Relations GmbH Inhaber Raoul Hess gaben im Interview mit Sportjournalistik-Student Josef Opfermann ihre Meinung zur Zukunft der Sportberichterstattung ab – ob nun Hörfunk oder Print, die Einschätzungen gehen auseinander. Festgehalten wurde das Ganze als Audiobeitrag.

Zehn weitere Studierende beschäftigten sich mit “Sexualität und Erotik 2039”. Ihre Kurzreportage, die gleichzeitig womöglich auch eine Komödie sein könnte, begleitet verschiedenste Charaktere durch ihren Alltag. Rentner Hermann sucht sich in einem sogenannten “Kuschelcafé” eine junge Dame aus, die ihn endlich mal wieder in den Arm nimmt. Susi, seit zwei (langen) Wochen wieder Single, sucht mit Hilfe spezieller Kontaktlinsen in der Stadt den neuen perfekten Partner. Und Johnny vergnügt sich lieber virtuell in einem Spezialanzug – extern per Tablet vom Profi gesteuert.

MHMK Absolvent Fabian Mrongowius arbeitete mit Studierenden ein Konzept zum Thema “Ein Tag in 2039” aus. In ihrem Kurzfilm diskutieren drei der Teilnehmerinnen in einem “Future Talk” Alltagsgeschehnisse wie z.B. die Paketlieferung per Drohne, 3D-Essen zum Selbstdrucken oder das Wunschdesign der eigenen Kinder. Alternativ kann man das virtuelle Kind iJames herunterladen. Dass diese Unterhaltung in einer zweiten Realität stattfindet, wird erst am Ende des Films aufgelöst.

Eine eigenständige Gruppe erarbeitete zum gleichen Thema einen komplett anderen Ansatz: gesellschaftskritisch, statt humorvoll, stellten die fünf Medienmanagement-Studenten Nick Wiese, Lam Le, Gerrit Huwald, Marc Bernhardt und Lina Stender den Tag eines jungen Mannes in 25 Jahren nach. Dieser steuert seinen gesamten Alltag per Kontaktlinse. Noch schnell per Zwinkern ein paar Blumen für die Freundin bestellt, trifft er sich später zum Abendessen mit dieser. Das Ende möchte ich an dieser Stelle erst einmal offen lassen. So viel sei verraten: alle Anwesenden waren zutiefst berührt.

Ab nächsten Freitag, den 16. Mai, sind alle Beiträge zur Projektwoche auf www.macromedia-future-award.com einsehbar. Angesichts der Qualität der Beiträge kann der Campus Hamburg zuversichtlich sein, den einen oder anderen Preis nach Hause zu holen. Vielleicht ja sogar den mit 2039 Euro datierten Publikumspreis? Voten auch Sie für Ihren Favoriten.